Institut für Musikwissenschaft
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2008

2020


StraussStrauss-Konzert des Instituts

24.01.2020

Präsentationskonzert zum neuesten Band der Kritischen Ausgabe

Programm

Richard Strauss:
Violinsonate op. 18
Violoncellosonate op. 6, Erster Satz
Walzerfolge aus dem "Rosenkavalier", arrangiert für Klaviertrio

Mitwirkende

Lena Neudauer, Geige
Raphaela Gromes, Cello
Julian Riem, Klavier

Informationen

Das Institut für Musikwissenschaft der LMU München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften laden herzlich ein zu einem Konzert, mit dem der neueste Editionsband ihres Projektes "Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss" vorgestellt wird. Vom jungen Richard Strauss erklingen daraus die Violinsonate op. 18, der erste Satz der Violoncellosonate op. 6 und - als Wiederaufführung nach 136 Jahren - die 1881 komponierte, bis 2019 aber unpubliziert gebliebene, vollständige Erstfassung der Violoncellosonate. In dieser haben zwei der drei Sätze eine völlig andere, sehr reizvolle Musik, so dass nun für das Konzertrepertoire im Grunde eine weitere Cellosonate von Strauss erschlossen ist. Ein kleines Violinstück aus Strauss' vorletztem Lebensjahr und eine für Klaviertrio arrangierte Walzerfolge aus dem "Rosenkavalier" runden das Programm ab.

Mit der Geigerin Lena Neudauer, der Cellistin Raphaela Gromes und dem Pianisten Julian Riem konnten drei hochkarätige Musikerinnen und Musiker für das Konzert gewonnen werden. Synchron zur Erstedition und zum Konzert erscheint auch die in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Richard-Strauss-Ausgabe entstandene Ersteinspielung der bislang praktisch unbekannten Erstfassung der Cellosonate auf CD bei Sony Classical durch das Duo Raphaela Gromes/ Julian Riem.nach oben

2019


BeethovenBeethoven bei uns

15.12.2019

Konzert im Rahmen des bundesweiten Hauskonzert-Projekts zur Eröffnung des Beethovenjahrs 2020

Programm
Franz Schubert: Streichquartett in a - Moll "Rosamunde", D804
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio in Es-Dur, op 70 Nr.2

Mitwirkende
Fanny Anaïs Schell, Violine
Mario Sögtrop, Violine
Raphael Schönball, Viola
David Fuchs, Violoncello
Benedikt Poggel, Klavier

 

Ustwolskajas

Galina Ustwolskaja 100

06.12.2019 – 07.12.2019

Konzerte und Vorträge zum 100. Geburtstag der russischen Komponistin

06. Dezember 2019
19.30 Uhr
Friedrich Geiger: Lecture „Archipel Wahrheit? Galina Ustwolskajas Musik in Sowjetrussland“

20. 30 Uhr
MKO SONGBOOK SPECIAL
Konzert für Klavier, Streichorchester und Pauken (1946)
Oktett für 2 Oboen, 4 Violinen, Pauken und Klavier (1950)
Duett für Violine und Klavier (1964)

Münchener Kammerorchester
Sabine Liebner, Piano
Yuki Kasai, Leitung und Violine

07. Dezember 2019
19.30 Uhr
Wolfgang Rathert: Lecture „Espressivissimo. Die Klaviersonaten Galina Ustwolskajas“

20.30 Uhr
Piano Recital
Die Klaviersonaten (1947-1988)

Sabine Liebner, Piano

 

Singer PurSinger Pur

14.06.2019

Das Institut für Musikwissenschaft der LMU lädt herzlich ein zu seinem Sommerkonzert mit dem Vokalensemble Singer Pur

Informationen

Singer Pur, das für seine CD-Aufnahmen bereits dreimal mit dem ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnete sechsköpfige Vokalensemble, tritt erstmals in der akustisch so hervorragenden Großen Aula der LMU auf, nachdem es in diesem Jahr u.a. bereits in der Hamburger Elbphilharmonie konzertiert hat. Singer Pur gehört längst zu den renommiertesten deutschen Vokalensembles und ist auch international gesehen eines der vielseitigsten, reicht doch sein Repertoire von Musik des Mittelalters bis zu Musik der Gegenwart, unter Einschluss auch von Volkslied-Sätzen und Popmusik-Arrangements.

Derzeit tritt Singer Pur in folgender Formation auf:
Claudia Reinhard (Sopran), Christian Meister, Markus Zapp und Manuel Warwitz (Tenor), Reiner Schneider-Waterberg (Bariton) und Marcus Schmidl (Bass).

Unser Konzert am 14. Juni, das von Mitgliedern des Ensembles selbst moderiert wird, hat drei Schwerpunkte. Der erste Teil ist der Erinnerung an den großen, vor genau 500 Jahren verstorbenen Habsburger-Kaiser Maximilian I. gewidmet. Es erklingt, kontrapunktiert mit zeitgenössischer Musik, großartige geistliche Vokalpolyphonie von Josquin des Préz, Heinrich Isaac und Ludwig Senfl, wie sie auch in Maximilians berühmter Hofkapelle in den Jahren um 1500 gesungen wurde. Ein zweiter Teil stellt italienischen Madrigalen der Spätrenaissance - von Luca Marenzio, Giaches de Wert und Claudio Monteverdi – in spannungsvollem Kontrast A-cappella-Vokalwerke aus dem 20. Jahrhundert gegenüber: Györgyi Ligeti und John Cage. Den dritten Teil bildet ein bunter Reigen aus zündenden Popsong-Arrangements von George Gershwin bis Sting (dem Singer Pur bereits eine ganze CD gewidmet hat).

 

VerdrängtVerdrängte Musik

03.07.2019

Konzert mit Werken von Paul Ben-Haim, Hans Krása, Viktor Ullmann u.a.

Mitwirkende
Shalom-Ensemble München:
Susanne Gargerle (Violine)
Tilo Widenmeyer (Viola)
Hans-Peter Besig (Violoncello)
Talia Or (Sopran)

Einführungsvortrag (dt.) von Dr. Tina Frühauf (Columbia University New York)

 

NovembergruppeKlaviermusik der Novembergruppe

31.01.2019

Klavierabend in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München: „1918–2018. Was ist Demokratie?“

Programm
Werke von:
Max Butting, Heinz Tiessen, Wladimir Vogel, Stefan Wolpe und Hanns Eisler

Mitwirkende
Matt Rubenstein

 

InstitutskonzertInstitutskonzert Wintersemester 2018/2019

16.01.2019

Claudio Monteverdi: Lamento della Ninfa - Combattimento di Tancredi e Clorinda - Madrigali guerrieri et amorosi

Programm
Claudio Monteverdi,
Achtes Madrigalbuch: Madrigali guerrieri et amorosi. Lamento della Ninfa. Combattimento di Tancredi e Clorinda

Mitwirkende
Sänger und Instrumentalisten der Münchner Hofkantorei und der Bayerischen Staatsoper
Leitung: Wolfgang Antesberger

Informationen
In der mit ca. 800 Besuchern überfüllten Großen Aula präsentierte das Winterkonzert des Instituts am 16. Januar 2019 ein musikalisches Highlight aus dem 17. Jahrhundert. Wohl überhaupt erstmals in München wurde das 1638 in Venedig erschienene Achte Madrigalbuch von Claudio Monteverdi nahezu komplett aufgeführt – eines der eindrucksvollsten Werkkompendien aus der Musik des italienischen Frühbarock. Es enthält gesangstechnisch außerordentlich ambitionierte „Madrigali guerrieri et amorosi“ verschiedenster vokal-instrumentaler Besetzung in bis zu 13-stimmigem Satz sowie das berühmte, hochexpressive „Lamento della Ninfa“ und das musikdramatische Experimentalwerk „Combattimento di Tancredi e Clorinda“, in dem Monteverdi mit ganz neuen musikalischen Mitteln 16 Stanzen aus Torquato Tassos „Gerusalemme liberata“ für die Bühne vertont hat. Für dieses anspruchsvolle Repertoire konnten mit der Stilistik des Frühbarock besonders vertraute Gesangssolisten und Instrumentalisten der Münchner Hofkantorei und der Bayerischen Staatsoper sowie Mitglieder des BR-Chors gewonnen werden. Der „Combattimento“ wurde durch zwei Tänzerinnen szenisch realisiert. Die musikalische Leitung hatte Wolfgang Antesberger. Prof. Dr. Hartmut Schick führte in das Programm ein.nach oben

2018


Kammermusik von Antonin Dvorak und Lieder von Viktor Ullmann

09.11.2018

Konzert zum Symposium YMM: The East, the West, the In-Between

Mitwirkende
Es musizieren Studierende der Musikwissenschaft

 

Franz Schubert

19.04.2018

Die letzten drei Klaviersonaten

Programm 
Franz Schubert: Klaviersonaten D 958-960

Mitwirkende
Tobias Koch, Hammerflügel

Informationen
Auf dem Programm stehen die im September 1828 komponierten, wohl als Zyklus zu verstehenden letzten drei Klaviersonaten von Franz Schubert Sonaten c-Moll, A-Dur und B-Dur D 958–960.

Tobias Koch, einer der weltweit führenden Spezialisten für historische Tasteninstrumente, spielt auf dem institutseigenen, oberschlägigen Hammerflügel von Nanette Streicher (Wien 1825) – einem wundervollen Instrument, das die von Schubert einst imaginierte, ungemein farbenreichen Klanglichkeit der damaligen Wiener Klaviere ideal zu realisieren vermag. Mit einer kurzen Einführung von Prof. Dr. Hartmut Schick.

Zum Instrument
Der Hammerflügel des Instituts für Musikwissenschaft, auf dem Tobias Koch heute Abend spielt, gehört zu einem Instrumententypus, von dem es weltweit nur noch wenige Exemplare gibt. Kaum eines davon ist noch spielfähig und kann für Konzerte genutzt werden. Es handelt sich um einen sechs Oktaven umfassenden, durchweg dreichörig besaiteten Hammerflügel der Wiener Firma „Nanette Streicher geb. Stein und Sohn“ aus dem Jahr 1827, mit der von eben dieser Firma 1823 entwickelten und patentierten „oberschlägigen“ Mechanik, bei der die Hämmer von oben auf die Saiten prallen statt von unten, weshalb sie dann durch Federn jeweils wieder zurückgeholt werden müssen. Dementsprechend muss auch die Tastatur höher liegen als üblich. Das Instrument wurde im Jahr 2002 von Robert Brown (Oberndorf a.d. Salzach) aufwendig restauriert und wieder spielbar gemacht.

Die Erbauerin des Instruments, Nanette Streicher, war 1769 in Augsburg als Tochter des renommierten Klavier- und Orgelbauers Johann Andreas Stein geboren worden und begann als Zehnjährige ihre Ausbildung zur Klavierbauerin. Nach dem Tod ihres Vaters übernahm sie dessen Betrieb und zog 1794 zog nach Wien, wo sie ihre Werkstatt schnell als eine der führenden Wiener Klavierbau-Firmen etablierte, mit einer Jahresproduktion von bis zu 100 Instrumenten. Sie leitete dabei nicht nur, später unterstützt durch ihren Sohn Johann Baptist Streicher, die Geschäfte – was für eine Frau ungewöhnlich genug war –, sondern war auch handwerklich tätig; insbesondere leistete sie jeweils die für den Klang entscheidende mechanische und intonatorische Feinarbeit. Ab 1813 betreute sie nebenbei noch den chaotischen Haushalt von Beethoven, der die Streicherschen Klaviere außerordentlich schätzte. Auch Franz Schubert wird in Wien häufig auf Streicher-Flügeln gespielt und seinen Klangsinn daran geschult haben. Es fällt jedenfalls auf, dass gerade Schuberts Musik auf diesen Instrumenten besonders gut klingt und in einem Farbenreichtum erstrahlt, den heutige Konzertflügel nicht mehr zu erzeugen vermögen.

 

Jubiläumskonzert: 15 Jahre Nostalphoniker

13.03.2018

Münchens ehemals jüngstes Vokalensemblenach oben

2017


Festakt und Sommerkonzert: Der junge Richard Strauss

21.06.2017

Festakt anlässlich des Erscheinens der ersten beiden Editionsbände der Kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss

Mitwirkende
Sarah Yorke, Sopran
Julian Riem, Klavier

Informationen
Es war ein mit Spannung erwarteter großer Abend für die Forschungsstelle der Richard-Strauss-Werkausgabe und für das Institut für Musikwissenschaft der LMU, das zusammen mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zum Sommerkonzert eingeladen hatte: Im Rahmen eines großen Festaktes wurde am Mittwoch, den 21. Juni mit Grußworten, Vorträgen und Musik das Erscheinen der ersten beiden Editionsbände der Kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss gefeiert.

Die beiden Bände - Band II/2 mit den Liedern und Gesängen von op. 10 bis op. 29 und Band III/4, welcher die frühe Tondichtung Macbeth op. 23 in drei Fassungen enthält - wurden in Vorträgen der Bandherausgeber Prof. Dr. Walter Werbeck, Dr. Stefan Schenk und Dr. Andreas Pernpeintner vorgestellt.
Auch die musikalischen Beiträge entstammten den beiden Bänden: Die Sopranistin Sarah Yorke und der Pianist Julian Riem interpretierten bekannte und kaum bekannte Lieder aus op. 10 bis op. 29, darunter auch erstmals edierte Fassungen. Julian Riem und Lukas Kuen spielten (vermutlich als Uraufführung) das von Strauss selbst angefertigte vierhändige Klavierarrangement der 2. Fassung von Macbeth. Ein schönes Detail, dass man während der Aufführung das edle Rot der Notenbände bereits auf dem Flügel hervorblitzen sehen konnte - es wurde selbstverständlich aus dem nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards neu edierten Notentext musiziert.

Musik und Einführungsvorträge wurden ergänzt von Grußworten des Projektleiters Prof. Dr. Hartmut Schick, des Präsidenten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Thomas Höllmann und des Vorsitzenden der Geschäftsführung von Schott Music, Dr. Peter Hanser-Strecker.

Trotz anstrengender hochsommerlicher Temperaturen war es ein kurzweiliger und abwechslungsreicher Abend, der bei Getränken und Häppchen und mit angeregten Gesprächen zwischen Projektbeteiligten, Strauss-Forschern der ersten Stunde und der jüngsten Generation, zwischen Gästen und Institutsangehörigen im Senatssaal ausklang. Ein Highlight sicherlich, dass dort die neuen Bände zur Präsentation auslagen und so zum Teil fast ehrfurchtsvoll begutachtet werden konnten.

 

Heinrich Schütz: Historia der Auferstehung Jesu Christi

24.04.2017

Semestereröffnungskonzert

Programm
Heinrich Schütz: Historia der Auferstehung Jesu Christi (SWV 50)

Mitwirkende
Ensemble Templum Musicum
Leitung: Viktor Töpelmannnach oben

2016


Hommage à György Kurtág

30.11.2016

Winterkonzert des Instituts für Musikwissenschaft

Informationen
Zum 90. Geburtstag des ungarischen Komponisten György Kurtág präsentieren die Pianistinnen Masako Ohta und Irmela Roelcke Werke für Klavier vierhändig und zwei Klaviere von György Kurtág, György Ligetí und Béla Bartók.

 

Das ungespielte Konzert - In memoriam Karlrobert Kreiten

29.06.2016

Sonderkonzert in Kooperation mit der evangelischen Stadtgemeinde München und dem Kulturreferat der Stadt München

Programm
Werke von Bach, Busoni, Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt

Mitwirkende
Florian Heinisch, Klavier

Informationen
Am 26. Juni 2016 jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag des Pianisten Karlrobert Kreiten, der als Opfer des Nationalsozialismus nach einer Denunziation im September 1943 im Alter von 27 Jahren in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.

Der in Bonn geborene Sohn des niederländischen Pianisten und Komponisten Theo Kreiten begann als Schüler Claudio Arraus eine verheißungsvolle Karriere, die mit seiner Verhaftung am 3. Mai 1943 vor einem Konzert in der Alten Aula der Heidelberger Universität ihr jähes und tragisches Ende fand. Der 100. Geburtstag Kreitens ist Anlass, sich einmal mehr die katastrophalen Folgen der nationalsozialistischen Ideologie auch für die deutsche Kultur zu vergegenwärtigen und an diesen Ausnahmepianisten zu erinnern.

Der junge Eisenacher Pianist Florian Heinisch, Schüler von Sontraud Speidel an der Karlsruher Musikhochschule und Stipendiat der Londoner Klavierstiftung The Keyboard Charitable Trust, wird Kreitens letztes Programm in acht deutschen Städten spielen, darunter in Bonn, Heidelberg, Berlin und schließlich auch in München, das sich als Stadt der Aufarbeitung der NS-Diktatur in besonderer Weise stellen muss. Das Programm umfasst Werke von Bach/Busoni, Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt.

Das Konzert wird vom Musikwissenschaftlichen Institut der LMU München in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München und dem Kulturreferat der Stadt München veranstaltet und vom Verein der Freunde der Musikwissenschaft München unterstützt. Prof. Dr. Wolfgang Rathert (LMU München) wird in den Abend einführen.

 

Beethoven - bearbeitet von Beethoven

22.06.2016

Sommerkonzert des Instituts für Musikwissenschaft

Programm
Klaviersonate E-Dur op. 14/1
Fassung der Klaviersonate op. 14/1 für Streichquartett in F-Dur
Kammerfassung des 4. Klavierkonzerts op. 58

Mitwirkende
Tobias Koch, Hammerflügel
Rüdiger Lotter, Violine
Ava de Araujo Madureira, Violine
Benjamin Beck, Viola
Veronika Stross, Viola
Sebastian Hess, Violincello

Informationen
Gespielt werden Werke von Ludwig van Beethoven, die der Komponist selbst in hochinteressanter Weise bearbeitet und dadurch kompositorisch noch "weiterentwickelt" hat: die Klaviersonate E-Dur op. 14 Nr. 1, danach ihre Umwandlung in ein Streichquartett in F-Dur und schließlich – wahrscheinlich als Münchner Erstaufführung – die erst in jüngster Zeit rekonstruierte Bearbeitung des 4. Klavierkonzerts G-Dur op. 58 für Klavier und Streichquintett. Bei dieser hat Beethoven selbst den Klavierpart umgestaltet und in seiner Virtuosität sogar noch weiter gesteigert.

Es spielt, wie schon bei unserer letztjährigen "Schubertiade", der renommierte Pianist Tobias Koch auf unserem wunderbaren historischen Hammerflügel (Wien 1825), also in originaler Klanglichkeit, sowie ein von Rüdiger Lotter angeführtes Streichquintett. Prof. Dr. Hartmut Schick wird Erläuterungen zu Beethovens Bearbeitungspraxis beisteuern.

 

Flötenkonzerte von Anton Bachschmid (1728-1797)

02.06.2016

Kammerkonzert des Instituts für Musikwissenschaft

Mitwirkende
Henrik Wiese, Flöte
Munich Young Classical Players
Leitung, Maximilian Leinekugel

Informationen
Mit einem Vortrag von Dr. Christoph Großpietsch (Salzburg) und der Vorstellung des neuesten Bandes der Denkmäler der Tonkunst in Bayern.

 

trost:reich

29.04.2016

Programm
Johannes Brahms: "Ein Deutsches Requiem" in der Fassung für zwei Klaviere und Pauke von H. Poos
Benjamin Britten: Deus in adjutorium meum intende
weitere a-capella Werke von Mendelssohn, Jennefelt, Nystedt und Råberg

Mitwirkende
Junges Vokalensemble München
Julia Selina Blank, Leitung

Informationen
Die eigene Vergänglichkeit, die Sterblichkeit, hat Menschen von jeher beschäftigt. Zahlreiche Komponisten leisteten einen Beitrag, um im Bewusstsein dieser existenziellen Angst Trost zu spenden. Dem nimmt sich auch Ein Deutsches Requiem mit der von Brahms sorgsam getroffenen Auswahl von Bibeltexten an.
Die Entscheidung für eine kammermusikalische Besetzung schafft dabei einen persönlichen und intimen Rahmen.

Das Junge Vokalensemble München wurde 2014 von Julia Selina Blank gegründet und besteht aus Solistinnen und Solisten aus München und Umgebung. Individuell ausgebildete Stimmen erzeugen im Zusammenklang eine vielschichtige aber geschlossene Einheit. Die Mitwirkung bei der Produktion MITTELREICH an den Münchner Kammerspielen führt das Ensemble zum diesjährigen Berliner Theatertreffen.nach oben

 

2015


Jingge Yan

26.11.2015

Programm
Ludwig van Beethoven: Diabelli-Variationen, op. 120

Mitwirkende
Jingge Yan, Klavier

Informationen
Das Konzert wird veranstaltet vom Verein der Freunde der Musikwissenschaft München e.V. sowie vom Zentrum Seniorenstudium im Rahmen des Seminars "Die Variation in der Musik" (Leitung: Dr. Gerhard Apfelauer und Prof. Wolfgang Hesse) und findet in der Großen Aula der LMU (HS E120) statt.

Jingge Yan, 1986 in Peking geboren, erhielt schon ab seinem vierten Lebensjahr Klavierunterricht und studierte am Oberlin Conservatory in Ohio (USA) unter Peter Takacs. Er erhielt zahllose Preise, 2011 sogar den ersten Platz beim Beethoven Wettbewerb Bonn, sowie den Kammermusikpreis bei der International Telekom Beethoven Competition Bonn. Zudem wurde Jingge erst kürzlich zum "Grotian-Steinweg Künstler" und zum "Beethoven Botschafter der Stadt Bonn" ernannt.

 

Schubertiade

09.06.2015

Programm
Franz Schubert:
Moment musical C-Dur für Klavier op. 94 Nr. 1 D 780, Moderato
Sonate für Klavier und Violine A-Dur D 574
Rondeau brillant für Klavier und Violine h-Moll op. 70 D 895Abendröthe
8 Lieder aus dem fragmentarischen Zyklus, nach Gedichten von Friedrich Schlegel
Moment musical As-Dur für Klavier op. 94 Nr. 2 D 780, Andantino
Auf dem Strom („Nimm die letzten Abschiedsküsse“, Ludwig Rellstab) D 943, Lied für Singstimme, Klavier und Horn
Wehmut („Die Abendglocke tönet“, Heinrich Hüttenbrenner) D 825, für Männerchor a cappella
Nachthelle („Die Nacht ist heiter und ist rein“, Johann Gabriel Seidl) D 892, für Solo-Tenor, Männerchor und Klavier
Viel tausend Sterne prangen (August Gottlob Eberhard) D 642, für gemischten Chor und Klavier
Nachtgesang im Walde („Sei uns stets gegrüßt, o Nacht!“, Johann Gabriel Seidl) D 913, für Männerchor und 4 Hörner
Moment musical f-Moll für Klavier op. 94 Nr. 3 D 780, Allegretto moderato
Gondelfahrer („Es tanzen Mond und Sterne“, Johann Mayrhofer) D 809, für Männerchor und Klavier
Ständchen („Zögernd, leise“, Franz Grillparzer), 2. Fassung D 920, für Solo-Bariton, Frauenchor und Klavier

Mitwirkende
Markus Schäfer, Tenor
Christof Hartkopf, Bariton (in Ständchen)
Lena Neudauer, Violine
Tobias Koch, Klavier
Přemysl Vojta, Solo-Horn
Katharina Hauf, Jaehyung Kim und Margreth Nußdorfer (Horn)
Chor des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Michael Gläser

Informationen
Vom Abend in die Nacht, von der freien Natur hin zum musikalisch gezeichneten intimen Gefühlszustand begleitet Sie eine Schubertiade, die das Institut für Musikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit BR-Klassik veranstaltet. Prologartig eröffnet wird das Konzert mit Schuberts Werken für Pianoforte und Violine, der Sonate A-Dur D 574 und dem Rondeau brillant h-Moll D 895, interpretiert auf dem historischen Hammerklavier des Instituts für Musikwissenschaft von 1827. Im programmatischen Zentrum der Schubertiade stehen schließlich die Vokalwerke des Komponisten. Der fragmentarische Liederzyklus Abendröte nach Texten von Friedrich Schlegel führt zusammen mit einer Auswahl an weltlichen Chorwerken in den romantischen Kosmos von Abend und Nacht ein. Abgerundet wird das zwischen Instrumental- und Vokalwerken vermittelnde Programm durch die drei ersten von Schuberts sechs Moments musicaux.nach oben

 

2014


Richard Strauss und Gustav Mahler

27.06.2014

Großes Chorkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Programm
Richard Strauss: Zwei Gesänge für 16-stimmigen Chor op. 34, Traumlicht aus: Drei Männerchöre nach Gedichten von Rückert
Richard Strauss: Melodram Das Schloss am Meere
Richard Strauss: Klavierstücke aus op. 3 und op. 5
Gustav Mahler: "Die zwei blauen Augen"
Gustav Mahler: "Ich bin der Welt abhanden gekommen" in der Bearbeitung für 16-stimmigen Chor von Clytus Gottwald
Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Richard Strauss und Gustav Mahler

Mitwirkende
Chor des Bayerischen Rundfunks
Peter Dijkstra, Leitung
Anthony Spiri, Klavier
Georg Blüml, Rezitation

 

Liederabend mit Werken von Richard Strauss

25.06.2014

Eröffnung des internationalen Symposiums zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Programm
Richard Strauss: 
Liederzyklus Mädchenblumen op. 22
Drei Lieder der Ophelia op. 67
Sechs Brentano-Lieder op. 68

Mitwirkende
Anja-Nina Bahrmann, Sopran
Dieter Paier, Klavier
Andreas Pernpeintner, Moderation

 

Der musikalische Garten

22.05.2014

Programm
Werke von G. Ph. Telemann, H. I. F. Biber, A. Bertali et al.

Mitwirkende
Karoline Echeverri, Violine
German Echeverri Chamorro, Violine
Viktor Töpelmann, Viola da gamba
Daniela Niedhammer, Orgel & Cembalo

 

Beethovens Miniaturen für Klavier

15.01.2014

Programm
Ludwig van Beethoven: Bagatellen op. 33, op. 119 und op. 126 sowie kleinere Klavierstücke
am Hammerflügel

Mitwirkende
Tobias Koch, Hammerflügelnach oben

 

2013


Charles Ives Abend

14.12.2013

Programm
Werke von Charles Ives (u.a. The Unanswered Question, Ausgewählte Lieder, Symphonie Nr. 3 "The Camp Meeting")

Mitwirkende
Münchner Kammerorchester
Alexander Liebreich, Leitung
Christiane Iven, Sopran
Burkhard Kehring, Klavier

 

Hommage à Charles Valentin Alkan

11.12.2013 - 13.12.2013

"Alkan, wer ist Alkan?" Zum 200. Geburtstag des Klaviergenies Charles Valentin Alkan

Programm

?????

 

"Rebellische Pianistin"

13.06.2013

Ein Abend für Grete Sultan mit Musik von John Cage

Informationen
Die aus einer bedeutenden jüdischen Berliner Familie stammende Pianistin Grete Sultan (1906-2005) gehört zu den großen, aber in Deutschland durch die Folgen des Nationalsozialismus fast vergessenen Interpreten des 20. Jahrhunderts. Von 1922-1925 an der Berliner Hochschule für Musik in der Klasse Leonid Kreutzers ausgebildet und gleichermaßen für klassisches und zeitgenössische Musik aufgeschlossen, begann sie eine glänzende, von Edwin Fischer unterstützte Karriere, die 1933 ein abruptes Ende fand. Acht Jahre später gelang Sultan in buchstäblich letzter Minute die Flucht in die USA, wo sie sich in New York eine neue Existenz als Konzertpianistin und Pädagogin aufbaute.
Mit John Cage schloss sie eine lebenslange Freundschaft, der Cage 1974 mit der Sammlung der ihr gewidmeten uraufgeführten Etudes Australes ein einzigartiges musikalisches Denkmal setzte, aus dem Sultan im selben Jahr Teile in Dieter Schnebels legendärer Konzertreihe im Münchner Oskar von Miller-Gymnasium vorstellte.
Im nunmehr zehnten Semesterkonzert des Musikwissenschaftlichen Instituts der LMU las der Hamburger Autor und Kinderarzt Moritz von Bredow aus seiner im vergangenen Jahr im Mainzer Schott-Verlag erschienenen, viel beachteten Biographie Rebellische Pianistin. Das Leben der Grete Sultan zwischen Berlin und New York.
Die Münchner Pianistin Sabine Liebner, deren Gesamteinspielung der Etudes Australes bei Wergo internationale Anerkennung gefunden hat, sprach über die besonderen Herausforderungen dieses Werkes und spielte vier (im Sinne Cages per Zufall ausgewählte) Etüden.
Das Konzert wurde mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und des Vereins der Freunde der Musikwissenschaft München e.V. veranstaltet.

 

Gesprächskonzert "Von Annavasanna bis Modocomo"

28.05.2013

Tänze und Liedintavolierungen, 1460-1520

Informationen
Am Dienstag, dem 28. Mai 2013 lud das Institut für Musikwissenschaft zum Gesprächskonzert ein. Unter dem Titel Von Annavasanna bis Modocomo. Tänze und Liedintavolierungen, 1460-1520 waren dort Tänze und Lieder aus dem Buxheimer Orgelbuch, dem Lochamer Liederbuch sowie den Tabulaturbüchern von Leonhard Kleber und Hans Kotter zu hören, Prof. Dr. Dr. Lorenz Welker führte in einem Vortrag in Entstehungskontext, musikalische Bedeutung und Notationseigenheit dieser Dokumente ein. Mit Maurice van Lieshout (Blockflöte), Martin Erhardt (Portativorgel, Blockflöte) und Michael Eberth (Clavicytherium) konnten drei herausragende Musiker aus dem Bereich der Alten Musik gewonnen werden. Die Instrumente, die hier zum Einsatz kamen, waren teils nach erhaltenen historischen Vorbildern, teils auf der Basis ikonographischer Zeugnisse in enger Zusammenarbeit von Instrumentenbauern und Musikern enstanden. Im Ausloten der Möglichkeiten, die dieses Instrumentarium bietet, ebenso wie in Improvisationen, solistisch wie im Ensemble, wurde so eindrucksvoll die Faszination und die Lebendigkeit der Musik des Buxheimer Orgelbuch spürbar. Das Konzert wurde mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde der Musikwissenschaft e.V. veranstaltet.

 

Klassisches Fagott und Hammerflügel

30.01.2013

Programm
Werke von Ludwig v. Beethoven, Anton Reicha, Gioacchino Rossini, Franz Schubert und Giuseppe Tamplini

Mitwirkende
Lyndon Watts, Fagott
Edoardo Torbianelli, Hammerflügel

Informationen
Das Konzert mit Musik für Fagott und Hammerflügel aus dem frühen 19. Jahrhunderts stellte als Ergebnis eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts der Hochschule der Künste Bern den Nachbau eines Instruments von Jean-Nicolas Savary le jeune (1786 -1853) vor. Dessen Fagotte waren vor allem in Frankreich und Italien, aber auch in England weit verbreitet, und nach seinem Tode wurde die Einschätzung geäußert, er sei "the Stradivari of the bassoon" gewesen. Das Programm wurde abgerundet durch Erläuterungen von PD Dr. Sebastian Werr zur Problematik des Nachbaus historischer Holzblasinstrumente, bei dem es mit der bloßen Kopie eines vorhandenen Instruments nicht getan ist.nach oben

2012


Orlando di Lasso-Abend

13.12.2012

Informationen
Der Lasso-Experte Dr. Bernhold Schmid stellte bei der Veranstaltung die Gesamtausgabe von Lassos Werken vor und übergab zugleich einen neu erschienenen Band mit Motetten des Münchner Hofkapellmeisters der musikalischen Öffentlichkeit.
Anschließend führte das Vokalensemble "Die Singphoniker" Hymnen von Orlando die Lasso auf und präsentierte damit seine neue CD, die in enger Zusammenarbeit mit der Lasso-Gesamtausgabe aufgenommen wurde.

 

Come heavy sleepe

21.11.2012

Informationen
Im Rahmen der Lehrveranstaltung von Dr. Katelijne Schiltz im Sommersemester 2012 gaben der renommierte Countertenor Franz Vitzthum und der Lautenist Julian Behr am 21. November ein Konzert, bei dem die Todesthematik in all ihren Facetten beleuchtet wurde. Auf dem Programm standen vokale und instrumentale Werke vom Mittelalter bis zum Frühbarock. Die gregorianische Antiphon Media vita in morte sumus erklang - gewissermaßen als Motto - am Anfang. Dann folgten deutsche und spanische Renaissancelieder, in denen die Rolle Marias als Fürsprecherin oder auch kollektive Trauer zum Ausdruck gebracht wurden. Englische Komponisten wie John Dowland und Robert Johnson wiederum bezeichneten in ihren Liedern Come heavy sleepe und Care-charming sleep den Tod als Schlaf und griffen so einen jahrhundertealten Topos auf. Die materiellen und persönlichen Verluste, die der dreißigjährige Krieg mit sich brachte, sind Gegenstand von Johann Hildebrands Sammlung Krieges-Angst-Seufftzer, aus der einige Teile gesungen wurden. Am Schluss des Konzertes stand Henry Purcells Evening Hymn, das mit einem triumphierenden „Alleluia“ endet.

 

Musikalische Satiren über Kunst und Kommerz

18.06.2012

Wissenschaftlicher Vortrag und Konzert zu Richard Strauss' Liederzyklus "Krämerspiegel" op. 66

Informationen
Richard Strauss schrieb seinen einzigen größeren Liederzyklus, „Krämerspiegel“ op. 66, im Jahr 1918 als Reaktion auf einen Rechtsstreit mit einem Musikverlag, aber auch vor dem Hintergrund seines Kampfes für ein besseres Urheberrecht. Der große Berliner Kritiker Alfred Kerr lieferte ihm passende Spottgedichte, mit deren Vertonung sich Strauss an den Musikverlegern als einer − wie er meinte − blutsaugerisch die Komponisten ausbeutenden Zunft rächen wollte. Bei aller satirischen Schärfe sind die zwölf Lieder des Zyklus, der im Autograph noch „Die Händler und die Kunst“ heißt, ein faszinierendes Panoptikum des Strauss’schen Komponierens, musikalisch hoch virtuos, doppelbödig im Ausdruck und voller Referenzen auf das eigene Schaffen.
Die Kombination von wissenschaftlichem Vortrag und Konzert versuchte diesen Zyklus als gleichermaßen sinnlichen wie intellektuellen Kunstgenuss zu erschließen.
Zum Thema der Vortragsabende "Im Dialog mit Richard Strauss"
Im Februar 2011 gelang es der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ein neues musikeditorisches Großprojekt auf den Weg zu bringen: die erste Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss. Das auf 25 Jahre angelegte Vorhaben wird unter der Leitung von Prof. Dr. Hartmut Schick von der neu gegründeten Forschungsstelle Richard-Strauss- Gesamtausgabe an der LMU München erarbeitet, in Kooperation mit dem Richard- Strauss-Institut Garmisch-Partenkirchen. Ziel ist die erstmalige historisch-kritische Edition sämtlicher Bühnen- und Orchesterwerke, Lieder und Kammermusikwerke des Komponisten. Neben gut 50 großen Partiturbänden samt kritischem Apparat, deren Ergebnisse unmittelbar in die Musikpraxis einfließen sollen, werden auch Textbände erscheinen und die Werkentstehung, Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte durch Quellenzeugnisse veranschaulichen. Fraglos wird die hier erstmals in großem Stil betriebene Quellenforschung die Richard Strauss-Forschung weltweit befruchten und auf eine ganz neue Basis stellen.
Für die Bayerische Akademie der Wissenschaften war das Projekt Anlass, im Frühsommer 2012 gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste drei Abende zu Richard Strauss durchzuführen, die in je verschiedener Weise Wort und Musik kombinierten. Immerhin prägte der 1864 in München geborene und 1949 in Garmisch gestorbene Komponist, der zu den Begründern der musikalischen Moderne gehörte, die Musik des 20. Jahrhunderts wie wenige andere. Bekannte Phänomene wie Strauss’ faszinierende Korrespondenz mit seinem Hauptlibrettisten Hofmannsthal werden ebenso thematisiert wie die kaum bekannte Umarbeitung der „Salome“ zu einer französischen Oper, bei der Romain Rolland mitwirkte, und der satirische Liederzyklus „Krämerspiegel“, in dem sich Strauss auch komponierend als Vorkämpfer für ein besseres Urheberrecht zeigt und den Musikverlegern den Kampf ansagt.

 

Spätromantische Quintette

14.06.2012

Das Ensemble Vivazza Köln interpretierte Dvořák Streichquintett, sowie die Klarinettenquintette von Coleridge-Taylor und Brahms

Programm
Antonín Dvořák: Streichquintett op. 77
Samuel Coleridge-Taylor: Klarinettenquintett op. 10
Johannes Brahms: Klarinettenquintett op. 115

Mitwirkende
Ensemble Vivazza Köln
Dr. Bernd Edelmann, Einführung

 

Benefizkonzert 

19.01.2012

Zugunsten der Kinder, die Opfer des Erdbebens und Tsunamis in Japan geworden sind

Informationen
Das sechste Semesterkonzert am Donnerstag, den 19. Januar 2012 in der Großen Aula der LMU war ein Klavierabend mit der in München lebenden japanischen Pianistin Masako Ohta. Sie spielte in ihrem Programm Hauptwerke der europäischen Klavierliteratur von Bach, Schumann und Ravel und Musik des im 18. Jahrhundert wirkenden Meisters Yatsuhashi sowie des bedeutendsten – hierzulande immer noch viel zu selten aufgeführten – zeitgenössischen Komponisten Japans, Toru Takemitsu.
Dieser Abend, der unter der Schirmherrschaft des Japanischen Generalkonsulats München stand, war eine Benefiz-Veranstaltung für Kinder und Jugendliche, deren Leben durch die verheerenden Folgen des Erdbebens und Tsunamis am 11. März 2011 vor der japanischen Ostküste in dramatischer Weise verändert wurde. Wenngleich uns diese Naturkatastrophe einmal mehr vor Augen geführt hat, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisation ist, dürfen uns ihre Folgen weder resignieren lassen noch gleichgültig sein. Im Gegenteil sind wir aufgefordert, durch einen Akt globaler Solidarität ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Daher bitten wir Sie herzlich, die in Sendai ansässige Organisation „Netz für den Kern des Lernens“ durch eine Spende zu unterstützen.
Der Reinerlös aus den Spenden dieses Abends betrug 6.303,91 Euro, der an die Hilfsorganisation Manabi no Tabe – Netz für den Kern des Lebens in Sendai/Japan überwiesen wurde.nach oben

 

2011


Großes Richard Strauss Festkonzert

04.07.2011

Festkonzert zur Gründung des neuen Akademieprojekts "Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss"

Programm
Richard Strauss:
Serenade Es-Dur op. 7 für 13 Blasinstrumente 
Suite B-Dur op. 4 für 13 Blasinstrumente 
Sonatine F-Dur "Aus der Werkstatt eines Invaliden" für 16 Blasinstrumente (TrV 288)

Mitwirkende
Bläserensemble Rhein-Main 
Rainer Schick, Leitung

Informationen
Neben Begrüßungen durch Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität sowie Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, einem Grußwort von Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und Erläuterungen zum Projekt von Prof. Dr. Hartmut Schick, Institut für Musikwissenschaft der LMU München und Projektleiter der Richard-Strauss-Gesamtausgabe brachte das Bläserensemble Rhein-Main unter der Leitung von Rainer Schick (auch Oboe) großbesetzte Bläserwerke von Richard Strauss zu Aufführung.

 

Nostalphoniker: "Die Comedian Harmonists sangen..."

18.01.2011

Hommage an die Comedian Harmonists

Informationen
Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs, in dem die LMU-Musikwissenschaft den 100. Geburtstag ihres Instituts feiern kann, präsentierte das exzellente Münchner Vokalensemble NOSTALPHONIKER, begleitet von einem Musikwissenschaftler am Piano, eine nicht nur heiter-unbeschwerte Hommage an die Comedian Harmonists.
Eingestreute Lesungen aus der Korrespondenz der Comedian Harmonists mit dem Veranstalter des letzten Münchner Konzerts im März 1934 lassen nachspüren, mit welchen Schwierigkeiten das legendäre Ensemble zu kämpfen hatte und in welch unsäglichem Spannungsfeld die letzte Bayerntournee und das heitere Bühnenrepertoire unter den Repressionen des NS-Regimes standen. Für die Konzeption des Programms konnten die Nostalphoniker auf unveröffentlichtes Archivmaterial zurückgreifen. nach oben

 

2010


Schumann, Chopin und die europäische Romantik

01.07.2010

Programm
Carl Maria Von Weber: Trio für Klavier, Flöte und Violoncello g-Moll op. 63
Frédéric Chopin: Variations pour flûte E-Dur, über ein Thema von Rossini [„Non più mesta“ aus La Cenerentola] Robert Schumann: Fantasiestücke op. 73, Fassung für Violoncello und Klavier
Frédéric Chopin: Trois nouvelles Études (f-Moll, As-Dur, Des-Dur), komponiert für die Méthode des méthodes de piano von Moscheles und Fétis
John Field: Nocturne Nr. XI Es-Dur
Louise Farrenc: Trio für Flöte, Violoncello und Klavier e-Moll op. 45 

Mitwirkende
Varvara Manukyan, Hammerflügel
Marjorie Pfister, klassische Flöte
Angelika Hörtler, Violoncello

 

Neujahrskonzert des Instituts mit William Kinderman

13.01.2010

Programm
Ludwig van Beethoven: Diabelli-Variationen op. 120

Mitwirkende
Prof. Dr. William Kinderman, Klavier und Vortragnach oben

 

2009


Gesprächskonzert mit Singer Pur und Katelijne Schiltz

13.10.2009

Das Vokalensemble präsentierte in Zusammenarbeit mit Dr. Katelijne Schiltz Ausschnitte aus ihrer neuen Doppel-CD

Programm
Ausschnitte aus der Doppel-CD Adrian Willaert, Musica Nova (Venedig, 1559): Die Madrigale

Mitwirkende
Singer Pur
Dr. Katelijne Schiltz

 

Felix Mendelssohn Bartholdy und Josephine Lang: Lieder und Briefe

18.06.2009

Musikalisch-literarischer Abend zu Mendelssohns Freundschaft mit der Münchner Komponistin Josephine Lang

Mitwirkende
Christine Müller, Mezzosopran
Anthony Spiri, Klavier
Annegret Müller und Georg Blüml, Rezitation
Prof. Dr. Hartmut Schick, Einführung

Informationen
Im Jahr des 200. Geburtstags von Felix Mendelssohn Bartholdy erinnern wir an dessen Aufenthalte in München in den Jahren 1830/31. Während seiner großen Bildungsreise durch Europa lernte der junge Mendelssohn in München die hochbegabte 15-jährige Pianistin Josephine Lang kennen und war fasziniert von ihren Liedern, in denen er ein enormes kompositorisches Potential erkannte. Er gab ihr nach seiner Rückkehr aus Italien täglich Unterricht und legte den Grundstein dafür, dass Josephine Lang sich zur wohl bedeutendsten Liedkomponistin des 19. Jahrhunderts neben Fanny Mendelssohn-Hensel entwickeln konnte. Das umfangreiche, mittlerweile v.a. von amerikanischen Wissenschaftlern erforschte und edierte Liedschaffen von Josephine Lang − die nach ihrer Heirat mit dem Dichter und Juraprofessor Köstlin in Tübingen lebte − gilt es hierzulande immer noch zu entdecken. Lebenslang geprägt von Mendelssohn, entwickelte Lang dennoch eine eigene, farbenreiche Tonsprache, die in unserem Konzert den Mendelssohnschen Liedern direkt gegenübergestellt wird, ergänzt durch Klavierstücke von Mendelssohn und Auszüge aus der Korrespondenz, die die lebenslange Freundschaft und Wertschätzung beider illustrieren.

 

Neujahrskonzert mit dem Trio Movimento

21.01.2009

Einstieg in das Mendelssohn- und Haydnjahr

Programm
Joseph Haydn: Trio C-Dur Hob XV:27
Dmitri Schostakowitsch: Trio c-Moll Op. 8
Felix Mendelssohn Bartholdy: Trio d-Moll Op. 49

Mitwirkende
Trio Movimento
Prof. Dr. Wulf Konold, Einführungnach oben

 

2008


Musikethnologisches Gesprächskonzert

10.12.2008

Markus Schmidt und Fabian Bakels stellten in einem Konzert typisch indische Instrumente vor

Informationen
Markus Schmidt und Fabian Bakels von der Freien Universität Berlin haben sich bereit erklärt, am 10. Dezember 2008 ein Gesprächskonzert zur Musik Nordindiens für Mitglieder des Instituts zu gestalten. Es ging insbesondere um die indische Langhalslaute „Sitar“ und die „Tabla“, das Schlaginstrument der Nordinder. Das Konzert wurde organisiert vom Musiketnologischen Arbeitskreis.

 

Konzert Guerre et Paix

15.05.2008

Programm
Ludwig van Beethoven
Sonate op. 2 Nr. 2 A-Dur
Sonate op. 57 f-moll "Appassionata"
Sonate op. 81a Es-Dur "Les Adieux"
Sonate op. 110 As-Dur

Mitwirkende
Pierre Jasmin, Klavier
Prof. Dr. William Kinderman, Einführung