Institut für Musikwissenschaft
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Vita

Wolfgang Rathert wurde 1960 in Minden/Westf. geboren. 

Nach einer Ausbildung zum C-Kirchenmusiker während der Schulzeit, Ablegung des Abiturs am neusprachlichen Herder-Gymnasium Minden und Zivildienst in Hannover studierte er von 1980-1987 die Fächer Historische Musikwissenschaft, Philosophie und Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin; er promovierte mit einer Arbeit über Charles Ives (Doktorvater: Prof. Dr. Rudolf Stephan), die mit dem Joachim-Tiburtius-Preis für herausragende Dissertationen des Landes Berlin 1988 ausgezeichnet wurde. Einem Postdoktoranden-Stipendium der DFG mit Forschungsaufenthalt an der Paul Sacher Stiftung Basel schloss sich eine Laufbahnausbildung zum Wissenschaftlichen Bibliothekar in Berlin und Köln an. Von 1991-2002 war Wolfgang Rathert Leiter der Abteilung Musik und Darstellende Kunst der Bibliothek der Universität der Künste Berlin, 1994/95 kurzzeitig auch Leiter der Musikabteilung der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. Von 1996 bis 2002 unterrichtete er als Lehrbeauftragter bzw. Privatdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1999 wurde er dort habilitiert (Mentor: Prof. Dr. Hermann Danuser). Im Sommersemester 2000 vertrat er den Lehrstuhl von Prof. Dr. Wilhelm Seidel am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig. Seit WS 2002/03 hat er eine Professur für Historische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert und neue Musik an der LMU München inne. Gastvorträge führten ihn u.a. in die USA ( Cornell University, Harvard University, University of Illinois at Urbana-Champaign) und nach Süd-Korea (Seoul National University).

Wolfgang Rathert ist stellvertretender Vorsitzender des Beirats des Deutschen Musikarchivs der Deutschen Nationalbibliothek und Vorsitzender der Jury des Schneider-Schott-Preises. Seit 2012 gehört er dem Stiftungsrat der Géza Anda-Stiftung (Zürich) sowie seit 2014 dem Kuratorium und Wissenschaftlichen Ausschuss der Paul Sacher Stiftung (Basel) an.