Institut für Musikwissenschaft
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Hören, Staunen, Aneignen

IslamNeues Forschungsprojekt im Programm LMUexcellent

 

Projektleiter: Prof. Dr. Dr. Lorenz Welker

Projektmitarbeiterin: Veronica Steiger M.A.

Beginn: 1. Oktober 2008

Während des gesamten Mittelalters, insbesondere im hohen und späten Mittelalter, wurde das europäische Instrumentarium um Saiten-, Blas- und Perkussionsinstrumente aus der islamischen Welt ergänzt. Diesem Prozess der Aneignung ging oft ein Staunen über die fremden und neuartigen Klänge voraus, das im Falle von kriegerischen Auseinandersetzungen auch mit Furcht und Schrecken verbunden war. Durch die Erschließung und Interpretation von Bildzeugnissen und Instrumentenkatalogen sowie die Dokumentation von Hörerfahrungen in Chroniken oder Reiseberichten soll diese Entwicklung nachvollzogen werden.
Das Forschungsprojekt „Hören, Staunen, Aneignen – Rezeption und Imagination von Musikinstrumenten aus der islamischen Welt im Westen (12.-15. Jahrhundert)“ ist ein Teilprojekt im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe „Kulturelle und religiöse Diversität in Mittelalter und Renaissance“ (Koordination Prof. Dr. Claudia Märtl, Fak. 09, und Prof. Dr. Bernhard Teuber, Fak. 13) des Zentrums für Mittelalter- und Renaissancestudien, gefördert aus Mitteln der Exzellenzinitiative (Investitionsfonds LMUexcellent).