Institut für Musikwissenschaft
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Schubertiade

Großes Konzert mit Chorwerken, Kammermusik und Liedern von Franz Schubert in Kooperation mit BR-Klassik am Dienstag, den 9. Juni 2015 um 19.30 Uhr

09.06.2015 um 19:30 Uhr

Konzertankündigung: Schubertiade


Großes Konzert mit Chorwerken, Kammermusik und Liedern von Franz Schubert in Kooperation mit BR-Klassik am Dienstag, den 9. Juni 2015 um 19.30 Uhr in der Großen Aula im Hauptgebäude der LMU

Vom Abend in die Nacht, von der freien Natur hin zum musikalisch gezeichneten intimen Gefühlszustand begleitet Sie eine Schubertiade, die das Institut für Musikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit BR-Klassik veranstaltet. Prologartig eröffnet wird das Konzert mit Schuberts Werken für Pianoforte und Violine, der Sonate A-Dur D 574 und dem Rondeau brillant h-Moll D 895, interpretiert auf dem historischen Hammerklavier des Instituts für Musikwissenschaft von 1827. Im programmatischen Zentrum der Schubertiade stehen schließlich die Vokalwerke des Komponisten. Der fragmentarische Liederzyklus Abendröte  nach Texten von Friedrich Schlegel führt zusammen mit einer Auswahl an weltlichen Chorwerken in den romantischen Kosmos von Abend und Nacht ein. Abgerundet wird das zwischen Instrumental- und Vokalwerken vermittelnde Programm durch die drei ersten von Schuberts sechs Moments musicaux.
PHILIPP TOBIASCH

 

Programm

Instrumentalmusik, Abendlieder und Nachtgesänge
von Franz Schubert (1797–1828)

Eine Schubertiade in drei Teilen

Begrüßung: Prof. Dr. Hartmut Schick

Moment musical C-Dur für Klavier op. 94 Nr. 1 D 780
Moderato

Sonate für Klavier und Violine A-Dur D 574
Allegro moderato
Presto – Trio – Presto
Andantino
Allegro vivace

Rondeau brillant für Klavier und Violine h-Moll op. 70 D 895
Andante – Allegro

– Pause –

Abendröthe
8 Lieder aus dem fragmentarischen Zyklus nach Gedichten von Friedrich Schlegel
Abendröthe („Tiefer sinket schon die Sonne“) D 690
Die Berge („Sieht uns der Blick gehoben“) op. 57/2 D 634
Die Vögel („Wie lieblich und fröhlich“) D 691
Der Knabe („Wenn ich nur ein Vöglein wäre“) D 692
Der Fluss („Wie rein Gesang sich windet“) D 693
Der Wanderer („Wie deutlich des Mondes Licht zu mir spricht“) op. 65/2 D 649
Die Sterne („Du staunest, o Mensch“) D 684
Die Gebüsche („Es wehet kühl und leise“) D 646

Moment musical As-Dur für Klavier op. 94 Nr. 2 D 780
Andantino

Auf dem Strom („Nimm die letzten Abschiedsküsse“, Ludwig Rellstab) D 943
Lied für Singstimme, Klavier und Horn

– Pause –

Wehmut („Die Abendglocke tönet“, Heinrich Hüttenbrenner) D 825
für Männerchor a cappella

Nachthelle („Die Nacht ist heiter und ist rein“, Johann Gabriel Seidl) D 892
für Solo-Tenor, Männerchor und Klavier

Viel tausend Sterne prangen (August Gottlob Eberhard) D 642
für gemischten Chor und Klavier

Nachtgesang im Walde („Sei uns stets gegrüßt, o Nacht!“, Johann Gabriel Seidl) D 913
für Männerchor und 4 Hörner

Moment musical f-Moll für Klavier op. 94 Nr. 3 D 780
Allegretto moderato

Gondelfahrer („Es tanzen Mond und Sterne“, Johann Mayrhofer) D 809
für Männerchor und Klavier

Ständchen („Zögernd, leise“, Franz Grillparzer), 2. Fassung D 920
für Solo-Bariton, Frauenchor und Klavier

AUSFÜHRENDE

Markus Schäfer, Tenor
Christof Hartkopf, Bariton (in Ständchen)
Lena Neudauer, Violine
Tobias Koch, Klavier
(auf dem historischen Hammerflügel des Instituts, Nanette Streicher, Wien 1827)
Přemysl Vojta, Solo-Horn
Katharina Hauf, Jaehyung Kim und Margreth Nußdorfer (Horn)
Chor des Bayerischen Rundfunks – Leitung: Michael Gläser

Weiteres

Das Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt im Programm BR Klassik gesendet.

Der Eintritt ist frei, doch bitten wir sehr herzlich um eine Spende am Ausgang, die uns hilft, die beträchtlichen Unkosten des Konzerts auszugleichen. Gerne können Sie alternativ auch eine steuerlich abzugsfähige Spende überweisen an den Verein der Freunde der Musikwissenschaft München e.V., IBAN: DE75 7009 0500 0002 2949 74, BIC: GENODEF1S04.

 

Häppchen, Sekt, Wein und Saft wird in den zwei Pausen gereicht.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem pdf-Dokument des Plakates, dass auch zur freundlichen Weiterleitung per E-Mail geeignet ist.

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